Fahrten & Lager

Bei uns gibt es nicht nur die wöchentlichen Gruppenstunden, sondern jedes Jahr auch ein Stammeswochenende im Winter und ein großes Zeltlager mit dem ganzen Stamm in den Sommerferien. Im Herbst gibt es dann immer noch ein Wochenende für alle Rover und Leiter. Was wir in den letzten Jahren so gemacht & erlebt haben, könnt ihr in den nachfolgenden Berichten nachlesen.

Zeltlager 2017: "Bonifaz mit ohne ...?!"

„Bonifaz mit ohne…?!“ Auch wir konnten uns unter diesem Motto nicht so viel vorstellen, als wir dieses Jahr zum Zeltplatz Bucher Berg zu unserem diesjährigen Sommerlager aufbrachen.

Aber nachdem wir unsere Zelte aufgebaut hatten, merkten wir schnell, worum es ging. Wir würden jeden Tag eine Fähigkeit oder einen Sinn verlieren. So verloren wir schon am ersten Tag unseren Namen und wurden auf einen neuen getauft, den sich unsere Mitgrüpplinge für uns ausgedacht hatten. Am nächsten Tag verloren wir unsere fünf Sinne und mussten sogar unser Mittagessen essen ohne etwas sehen, schmecken oder unsere Hände benutzen zu können. Das war ganz schön schwierig! Am Sonntag mussten wir unsere Uhren und andere Geräte, die uns Zeit hätten anzeigen können, abgeben. Stattdessen bauten wir Sonnenuhren und Sanduhren und lernten die Zeit am Sonnenstand abzulesen. Am Tag darauf wurden wir „planlos“ auf ein Geländespiel in der Umgebung des Zeltplatzes geschickt und mussten uns den Weg zu den Zwischenzielen erfragen. Darauf ging uns unsere Sprache abhanden. In einem Wirtschaftsspiel mussten wir versuchen ohne Sprache zu handeln, Schiffe zu bauen und zu verkaufen. An unserem letzten Abend hatten wir ein wunderbares 3-Gänge-Menü mit Bruscetta und Pizza aus dem Steinbackofen am Platz. Am bunten Abend waren wir „witzlos“. Die Stufen versuchten sich gegenseitig zum Lachen zu bringen. Wer lachen musste, bekam einen Punkt mit Ruß, auch Dibbel genannt, ins Gesicht gemalt.

Nach einer Woche mit ziemlich wechselhaften Wetter und vielen Besuchern, die bei uns vorbeigeschaut hatten, fuhren wir müde, aber zufrieden wieder nach Hause.

Dazu möchten wir der Sparkasse Erlangen danken, die uns mit einer großzügigen Spende für unser Sommerlager unterstützt hat.

Bericht von Anja

Diözesanweite Schwedenfahrt der Jupfis 2017: Blåbär

Am 5. August brachen sieben Bonifazer Jungpfadfinder und ihre Leiter mit ingesamt rund 120 anderen 10- bis 13-jährigen Pfadfindern und deren Leitern aus der Diözese Bamberg auf, um gemeinsam spannende 10 Tage auf einer schwedischen Pfadfinderinsel zu verbringen und die Existenz des „Blåbären“ zu beweisen.
Ihr sommerliches Abenteuer beschreiben unsere Jupfis folgendermaßen:

In der Nacht fuhren wir von Erlangen mit drei Bussen und zwei Anhängern los. Auf der Autobahn haben wir Black Stories gespielt, eine Kissenschlacht begonnen und standen viel im Stau. Manche von uns haben auch einfach nur geschlafen. Nach dem wir schon den ganzen Tag Bus gefahren waren, sind wir in Fehmarn an der Fähre angekommen. Neben uns ist ein kompletter Zug mit in die Fähre gefahren. Das Fahren auf dem Wasser war eine schöne Abwechslung und schon hatten wir die erste Landesgrenze überschritten. Willkommen Dänemark. Spät in der Nacht sind wir endlich in Kopenhagen angekommen, haben unser Gepäck aus dem Bus geholt und uns gleich hingelegt.

Aufstehen, Einpacken, Frühstücken. Jetzt erzählt uns der zerstreute Wissenschaftler das erste Mal vom Blåbär: ein großer kuscheliger blauer Bär, der hier in Dänemark gestrandet ist. Um ihm zu helfen, streiften wir durch die Stadt und lösten dabei verschiedenste Aufgaben. Alle kleinen Expeditionsgruppen trafen sich wieder im Wasserschloss und wir haben erfahren, dass der Blåbär weiter nach Stockholm geflogen ist. Es gab noch kurz Würstchen zum Abendessen und wir fuhren auch weiter nach Stockholm, dem Blåbär hinterher.

Eine weitere Nacht unterwegs und schon standen unsere Busse unter dem Schloss in Stockholm. Hier haben wir im Park gefrühstückt und wir suchten weitere Spuren in Schweden. Dabei haben wir auch St. Georg unseren Schutzpatron in der Domkirche gesehen. Eine letzte Busfahrt und schon stünden wir am Fährhafen von Ellan, wenn nicht ein Anhängerreifen geplatzt wäre. Es war zwar inzwischen mitten in der Nacht, aber trotzdem haben wir mit Motivation und Hilfe durch unsere Leiter im Taschenlampenschein unser ganzes Gepäck und Material übergefahren und fast alle Zelte aufgebaut. Vässarö, unser Ziel, ist nämlich eine Insel.

Nach der langen Nacht durften wir länger schlafen. Zum Frühstück gab es Porridge (engl. für Haferschleim), Apfelmus, Kakao, Lachscreme aus der Tube, Karamellbutter und Müsli. Auf dem Programm standen Lagerbauten (u.a. die übrigen Zelte), Erkunden der Insel, Angeln und Ankommen. Unser Abendessen haben wir jeden Tag in sechs Gruppen auf Feuern (mit ein oder zwei Leitertipps) komplett alleine gekocht. Am ersten Tag auf der Insel zum Beispiel einen Eintopf.

Dienstagmorgen, wir sind aufgestanden, haben weitere wichtige Infos zur Rettung des Blåbären gesammelt und ein Spiel über die ganze Insel gespielt. Nach dem Abendessen haben wir bei eine Nachtwanderung den Koboldkessel am Ende des Regenbogen gefunden. Haben wir eigentlich schon erzählt, dass jeder Tropfen Frischwasser per Schiff auf die Insel gefahren werden musste und es nur Trockentoiletten gab?

Kommen wir zum Mittwoch. Es gab viele verschieden Kurse zum Auswählen: z.B. Lagerradio aufnehmen, Segeln, Kanu fahren, Lagerbauten, Naturspiele, Trapperpfad, …

Am Donnerstag gab es manche Kurse nochmal, für alle, die am Mittwoch etwas anderes gemacht haben, und neue, beispielsweise Naturart, Schnitzen, Orientierungsaufgaben, … Während der Kurse konnten wir Zutaten für die Blåbär-Medizin finden. Zum Abendessen gab es heute Tacos, danach haben wir in der Dämmerung noch eine Wanderung über die ganze Insel gemacht und kamen an einer schönen Stelle direkt am Meer an. Dort haben wir begleitet von einem Lagerfeuer in der Dunkelheit unseren Lagergottesdienst gefeiert.

Freitags packten wir morgens erst einmal zusammen, aber nicht um nach Hause zu fahren, sondern um auf Hike zu gehen. Dazu mussten wir wieder mit der Fähre ans Festland fahren und sind dann in verschiedenen Gruppen in alle Himmelsrichtungen losmarschiert. Die schwedische Küche war offensichtlich der Überzeugung, dass Tiefkühlgemüse, rohe Eier und ganze Melonen seien die optimale Hikeverpflegung. Aber wir machten natürlich das Beste daraus. Am Abend haben wir am Strand unsere Isomatten ausgebreitet und dort geschlafen.

Am Tag darauf sind wir zurück zur Insel gelaufen und hatten dort Zeit mit den schwedischen Pfadfindern zu spielen und Aufnäher zu tauschen. Es hat auch kurz geregnet, aber dafür war ansonsten sehr schönes Wetter.

Jetzt ist schon der letzte Tag gekommen. Während manche Leiter schon angefangen haben, Zelte zusammen zu legen und zu sortieren, haben wir ein Geländespiel gemacht. Es gab viele Minispiele verteilt über die Insel, bei denen wir in kleinen Gruppen zum Beispiel blind angeln, quizzen oder einen Baum mit Bananen vermessen konnten. Betreut wurden die Stationen nicht von unseren normalen Leitern, sondern von schwedischen Kinderbuch-Figuren. Jetzt hatten wir auch endlich alle Zutaten zusammen, um die Medizin für Blåbär zu brauen. Wir konnten ihn heilen und er fliegt jetzt wieder durch die Welt.

Jetzt musste es zügig weiter gehen: Gruppenfoto, Abendessen, Rucksäcke schnappen, zur Fähre laufen, Überfahren und Busse beladen. Es war schon 23 Uhr, aber mit nur 10 Minuten Verspätung sind wir dann Richtung Heimat gestartet. 24 – 26 Stunden Busfahrt liegen jetzt noch vor uns. Unterwegs haben wir eigentlich nur zum Essen angehalten, aber der Weg von Schweden ist einfach sehr weit. Wieder um 23 Uhr endet unser Abenteuer mit einer kleinen Verzögerung, weil der Busfahrer den Parkplatz nicht gefunden hat und wir waren wieder daheim.

Das Resümee der Gruppenkinder, die mir diesen Text gerade diktieren, lautet: Es war so gut, wir würden sofort wieder hinfahren, wenn es keinen Kartoffelsalat mehr gibt.

Bericht von den Jupfis

Stammeswochenende 2017: Ein Schuljahr in Hogwarts

Liebe Nicht-Zauberer,

ein aufregendes und zauberhaftes Schuljahr auf dem Schloss in Hogwarts liegt hinter uns. Das Schloss liegt auf einem Berg mitten in einem Zauberwald. Als wir am Freitagnachmittag mit dem Zug angekommen sind, haben uns Dumbledore und die Hauslehrer begrüßt und der sprechende Hut in die vier verschiedenen Häuser Gryffindor, Hufflepuff, Slytherin und Ravenclaw eingeteilt. Die Häuser mussten während dem Wochenende gegeneinander antreten und möglichst viele Punkte sammeln. Zu gewinnen gab es den Hauspokal! Das konnten wir am Samstag während des Unterrichts. Der Morgen begann nach einem ausgiebigen Frühstück mit Bacon und Rührei mit einer Partie Quidditch. Danach standen Wahrsagen, Vertretungsstunde, Flugkunde, Verwandlung, Zaubertränke, Geschichte der Zauberei und Zauberkunst auf dem Stundenplan. Sonderpunkte gab es für besonders gute Taten, ebenso wie Minuspunkte für die unverzeihlichen Flüche und Zaubern ohne Genehmigung. Spätestens jetzt ist jeder ein Harry-Potter Experte! Das Abendessen war super, vor allem die Nachos. Danach gab es ein kleines Nachtspiel, in dem wir weitere Punkte sammeln konnten. Es folgte noch eine Stunde Unterricht: Muggelkunde. Dazu haben wir gesungen, Butterbier getrunken und Pudding in unseren Hausfarben gegessen, den wir während der Zaubertrankstunde zubereitet haben. Am Sonntag gab es die große Verleihung: Wer hat die meisten Punkte gesammelt und den Hauspokal gewonnen? Natürlich Gryffindor! Zum Abschluss des Schuljahres haben uns unsere Eltern besucht und gemeinsam haben wir das Jahr mit einem Gottesdienst und Mittagessen ausklingen lassen.

Es war ein richtig cooles Schuljahr in Hogwarts!

Liebe Grüße

Eure Zauberschüler von St. Bonifaz

Bericht von Vroni

GespenSterne 2016: Wölflings-Diözesan-Wochenende

Am 3.-5. Juni waren wir mit ganz vielen anderen Kindern aus der Diözese Bamberg auf einem Zeltlager auf dem Lindersberg. Wie wir schon vorher in einer Geschichte erfahren hatten, wohnt dort das Gespenst Leopold und kümmert sich um die Sterne, die durch die Kraft der guten Gedanken der Menschen leuchten. Leopold hatte uns einen Brief geschrieben, dass er unsere Hilfe braucht, weil ein großer Austausch kaputter Sterne bevorsteht und er Angst hat, dass sein böser Bruder Balthasar ihn stören könnte. Also haben wir uns mit über 100 anderen Kindern auf den Weg gemacht, um ihm zu helfen.
Am Freitagnachmittag sind wir mit dem Zug zum Zeltplatz gefahren und mussten dort erstmal Zelte aufbauen. Vor allem haben wir den anderen geholfen ihre Zelte aufzubauen, dafür hat Fabi dann unsere Kothe für uns aufgebaut. Am Abend kam der erste Showdown, bei dem Balthasar mit viel Nebel und Licht Leopolds Werkstatt zerstörte. Mit einer Zahnputzparty gingen wir dann ins Bett (oder eher unsere Schlafsäcke).
Am Samstagvormittag mussten wir Leopold helfen, die zerstörten Sterne wieder herzustellen. Wir mussten z.B. Sternenteile sammeln, säubern und natürlich gute Gedanken herstellen, damit die Sterne auch wieder leuchten können. Nachmittags haben wir mit verschiedenen Übungen eine Gespensterausbildung durchlaufen. So haben wir es am Abend auch zusammen mit Leopold geschafft, Balthasar wieder gut werden zu lassen und das zerstörte Sternbild wiederherzustellen. Das neue Wöflingssternenbild wurde am Turm des Lindersbergs hochgezogen. Das sah sehr eindrucksvoll aus. Danach haben wir eine große Party mit Leopold und Balthasar gemacht. Die ging sogar bin 1 Uhr! Die war richtig cool!
Am Sonntag haben wir alles wieder eingepackt, haben uns von allen verabschiedet und sind wieder nach Hause gefahren.
Dieses Wochenende war wirklich ziemlich toll und es hat uns sehr viel Spaß gemacht. Wir haben auch viele andere Kinder kennengelernt. Der Platz war zwar etwas matschig, aber trotzdem kann man mal wieder so ein Lager machen.

Bericht der Wölflinge

Zeltlager 2015: Kriecht aus eurem Schneckenhaus

… diese erste Zeile aus dem Pfadfinderlied kennt jeder.
Unter diesem Motto machten wir uns am 1.8. auf zu einem entspannten Sommerlager in Westernohe… aber nein… direkt am ersten Abend erschien uns ein aufgebrachter BP am Lagerfeuer.
Wir seien zu verwöhnt geworden, erzählte er uns und fragte nach, ob wir überhaupt noch ein paar pfadfinderische Fertigkeiten besitzen würden. Nach einem kurzen, eher verneinenden, Grummeln in der Menge drückte er uns eine Liste mit altgedienten Techniken wie bestimmten Knoten, Lagerbauten oder Karte/Kompass in die Hand, die wir die Woche lang ausprobieren und uns wieder aneignen sollten.
Um uns aber erst einmal gemütlich auf dem Zeltplatz einrichten können, bauten wir in Gruppen diverse Lagerbauten wie einen Tassenbaum, einen Bannermast, einen Essensausgabetisch und eine Essenskonstruktion, die alle knapp 30 Mann fassen konnte.
Am nächsten Tag begannen wir uns BP`s Liste zu widmen und lernten in verschiedenen Workshops Feuer zu machen, zu schichten und verschiedenen Kochfeuer zu bauen, da wir dieses Lager zum ersten Mal ohne Küchenteam fuhren und über offenen Feuer kochten.
Außerdem wurde ein Böse-Wespen- und Böse-Hasen-Workshop angeboten, da Wespen unser Lager dieses Jahr wieder attackierten und wir vermehrt Zwiebeln auspacken mussten.
Am Nachmittag hatten die Kinder Zeit sich kreativ auszuleben und sich ihre Aufnäher selber zu gestalten.
Dazu wurden Awards gebastelt, die am letzten Abend feierlich verliehen wurden.
Außerdem wurden verschiedene Kooperationsspiele wie Fischernetz oder Slackline angeboten, um die Gruppendynamiken zu fördern.
Der Dienstag begann mit einem Crashkurs über verschiedene „nützliche“ (Mastwurf, Palstek, Abspannknoten…) und „kreative“ (Halstuchknoten, Franziskanerknoten) Knoten.
Später am Tag wurden die Kinder in ihren Kleingruppen nach einer Einführung auf eine Karte/Kompass-Ralley geschickt.
Zur Mitte der Woche ließen wir es ruhig angehen, schliefen etwas aus und verbrachten den größten Teil des Tages an der Krombachtalsperre mit Schwimmen.
Bei Einbruch der Dunkelheit holten wir das Geländespiel nach, welches wir aufgrund des Regens am vorherigen Tag verschieben mussten.
Hier versuchten zwei gegnerische Gruppen sich gegenseitig zu fangen und in ihr Gefängnis zu bringen.
Vor Beginn des Spieles wurden verschiedene Rangkarten mit DPSG-Ämtern ausgeteilt (Leiter, Bezirksvorstand, Bundeskurat…), trafen sich zwei Gegner. hatte die Person mit dem höheren Amt die Oberhand und durfte den Feind ins Gefängnis bringen.
Nach dem Spiel, das bis spät in die Nacht ging, aber allen Beteiligten großen Spaß bereitete, schliefen wir am nächsten Tag wieder etwas länger, um mit neuer Energie und Kraft den Stufentag zu begehen.
Die Wölflinge kümmerten sich am Vormittag um ihre Sicherheit (und die der Anderen) und machten ihren Taschenmesser- und Feuerführerschein. Am Nachmittag erarbeiteten sie die Pfadfindergesetze, um am Abend wohlgemutes ihr Wölflingsversprechen abzulegen.
Die Jupfis hikten zu der Burgruine der Maienburg bei Winkels in der Nähe des Zeltplatzes und verbrachten die Nacht auf der Wiese eines Bauern.
Nach einigem Hin- und Her beschlossen die Pfadis nicht hiken zu gehen, sondern wanderten ein kleines Stück zu einem Wasserspielplatz ins Dorf und schliefen die Nacht unter freiem Himmel am Zeltplatz.
Der Freitag war schon geprägt vom Abbau von einem Großteil der Zelte und Lagerbauten, da der Bus nach Hause schon sehr früh abfahren sollte.
Am letzten Abend wurde mit einem Candle-Light Dinner mit Chili und Pudding gefeiert. Und nach einer kurzen spirituellen Einheit wurden die am Montag gebastelten Awards für das lustigste T-Shirt, den besten Gitarrenspieler, das unordentlichste Zelt und die gute Seele des Lagers etc. überreicht.
Die Preisträger freuten sich sehr über ihre Auszeichnungen, für die sie (nicht) hart gearbeitet hatten.
Der Abreise-Samstag begann früh um 6 Uhr, um alle Zelte rechtzeitig abzubauen und den Hänger zu beladen, bevor der Bus um 10.30 Uhr kam. um uns abzuholen.
Durch eine perfekte Zusammenarbeit der Stufen schafften wir den Abbau bravourös und fuhren sogar fünf Minuten zu früh gen Erlangen nach Hause.
So endete ein (mal wieder) schönes Sommerlager, in dem der Kontakt zwischen den Stufen gefördert wurde, wobei der sich Stamm in sich vernetzte und Schwellen abbauen konnte.
Außerdem konnten die Kinder vor allem durch das Mitarbeiten und Mitgestalten in der Küche und durch das Kochen am Feuer lernen, Sachen möglichst einfach und natürlich zu gestalten.

Bericht von Anja

Jamboree 2015 in Japan

„Jamboree“ das ist Pfadfindersprache und bedeutet Großlager. Alle vier Jahre finden sogenannte „World Scout Jamborees“, also Weltpfadfindertreffen, irgendwo auf der Welt statt – diesen Sommer in Yamaguchi, Japan. An solch einem Treffen kann jeder Teilnehmer aufgrund der Altersbeschränkungen nur ein einziges Mal in seinem Leben teilnehmen.
So ein einmaliges Ereignis wollten wir uns nicht entgehen lassen, und dank der Unterstützung durch den Diözesanverband fanden sich 40 Pfadfinder (36 Jugendliche und 4 Leiter) aus der Diözese Bamberg, um gemeinsam dieses Abenteuer zu wagen (aus Bonifaz waren es 4 Teilnehmer und 1 Leiterin).
Nach über einjähriger Vorbereitung und zahlreichen Vortreffen, um sich kennenzulernen und sich auf eine fremde Kultur vorzubereiten, ging es am 24. Juli los: Nach einer sehr anstrengenden Anreise über Shanghai (Zugverspätung, Flugverspätung, wichtige Medikamente am Flughafen liegen gelassen, Gepäck weg) erreichten wir zunächst unser erstes Ziel, ein Vorlager für deutsche Pfadfinder. Hier konnten wir uns erst einmal an die hohen Temperaturen und die hohe Luftfeuchtigkeit gewöhnen. Außerdem lernten wir die ersten Japaner kennen und machten die Erfahrung, dass es in Japan wirklich an jeder Ecke einen Automaten mit Kalt- und Heißgetränken gibt. Das sollte später noch für die ein oder andere willkommene Abwechslung sorgen.
Am 28. erreichten wir dann endlich das Jamboreegelände: Auf einem riesigen Gelände trudelten nach und nach insgesamt über 33.838 Pfadfinder und zusätzlich über 8000 freiwillige Helfer ein. Es gab verschiedene Programmpunkte, die sich mit den verschiedenen Kulturen auseinandersetzten, oder auch ein Bewusstsein für die verschiedenen Probleme auf der Welt schaffen sollten. Beispielsweise besuchte unsere Gruppe aus Bamberg ein Seminar, bei dem es um Gewalt gegen Frauen ging. Ein besonderes Highlight war der Besuch einer Grundschule, wo uns die Kinder japanische Kalligraphie beibrachten. Sehr bewegend war der Besuch des „Hiroshima Peace Memorial Museums“, also dem Museum, das den Atombombenabwurf über Hiroshima vor 70 Jahren zum Thema hat.
Das Besondere an diesem großen Lager waren aber nicht nur die verschiedenen Aktivitäten, sondern vor allem auch das Erlebnis, mit so vielen Personen aus den unterschiedlichen Ländern, mit unterschiedlichen Sprachen, Gewohnheiten, Religionen und Werten, friedlich zusammenleben zu können. Wir machten die Erfahrung, dass es nicht immer leicht ist und dass man sich – wenn so viele unterschiedliche Leute auf einender treffen – durchaus aktiv um ein friedliches Miteinander bemühen muss. Trotzdem ist es möglich (mit der nötigen Portion Toleranz und Offenheit) und vor allem: Es lohnt sich!

Bericht von Astrid

Zeltlager 2014: Auf Tour

Das diesjährige Lager „Auf Tour“ fand auf dem Zeltplatz Rothmannstal statt. Wir waren ca. 30 Personen, die in 8 Gruppen aufgeteilt wurden. Am ersten Tag haben wir unsere Zelte aufgebaut. Am zweiten Tag haben wir angefangen, ein Wikingerschachturnier zu veranstalten. Außerdem haben wir angefangen, Zahnbürstenmörder zu spielen. Bei diesem Spiel zieht jeder einen Zettel. Der, der den Zahnbürstenmörder zieht, muss versuchen, die anderen zu töten. Dies kann er tun, indem er mit der Person alleine ist und ihr/ihm seine Zahnbürste zeigt. Am dritten Tag haben wir T-Shirts gebatikt und besprayt. Außerdem haben wir Steine mit Leuchtfarbe bemalt. Der vierte Tag war eindeutig der kreativste. Die Pfadistufe hatte das Programm vorbereitet: Man konnte Bändchen knüpfen, Affenfäuste und Knoten binden, schnitzen usw. Am fünften Tag gab es die letzten Wikingerschachspiele des Turniers. Nachmittags mussten wir anhand von Wegzeichen orientieren. Zwischendurch gab es viele verschiedene Aufgaben. Abends gab es Stockbrot für alle. Am sechsten und letzten gescheiten Tag hat es sehr stark geregnet. Alle Zelte waren sehr nass. Deswegen verbrachten wir fast den ganzen Tag im Aufenthaltszelt. Wir spielten Spiele, tranken Tee und hatten viel Spaß. Jeden Abend gab es Lagerfeuer und Gesang. Am letzten Tag brachen viele auf. Die anderen blieben noch zum „Zusatz“-Wochenende „Tantes Geburtstag“, dem Jubiläumswochenende unserer Diözese Bamberg.

Bericht von den Jupfis Moritz, Emma, Johanna, Sofie & Marie

Jupfi-Bundesaktion 2014: SofA – Sommer für Abenteuer

Anfang August trafen sich ungefähr 1200 Jupfis aus 121 Stämmen, um am SofA, dem Lager des Sommers für Abenteuer, teilzunehmen. (Im Vorfeld waren wir mit einem Sofa durch Erlangen gefahren und haben Fotos an kuriosen Orten in Erlangen gemacht.)
Die Anreise dauerte ca. 5,5h (die wir uns mit quatschen usw. vertrieben haben). Das Bundeslager fand in Westernohe im Westerwald statt. Wir teilten uns einen Lagerunterplatz mit anderen Stämmen aus unserem Bezirk. Es gab eine Arena mit Bühne vornedran, auf der die Kobolde (Jupfimaskottchen) uns durch das Programm geführt haben. Da das Lagermotto Sommer für Abenteuer hieß, bereitete jeder Stamm ein Abenteuer für alle Jupfis vor. Unser Stamm hat an einigen Abenteuern teilgenommen, zum Beispiel waren wir Geocachen. Wir hatten auch die spontane Idee, einen Halligalli-Drecksau-Parcour zu bauen. Also haben wir im Wald einen schönen Platz gesucht, den Weg mit Sisal markiert und viel Wasser zum Parcour geschleppt.
An einem Tag waren mit Baden an einem Baggersee. Dort gab es unter anderem einen Tretbootverleih, den wir genutzt haben. Im Nieselregen, der sich zu einem starken Regen entwickelt hat, machten wir uns auf den eine Stunde langen Heimweg.
Es gab auch ein Jupficafé. Das war unglaublich und es wurden 50kg Gummibärchen verkauft (dann gab es keine mehr). Als Höhepunkt gab es am letzten Abend eine „Blaue Nacht“ mit lauter Abenteuern, darunter Verstecken im Wald. Nach der „Blauen Nacht“ versammelten wir uns alle zu einer großen Party mit den Kobolden (und mit zu viel Bass). Als Verabschiedung am nächsten Tag führte ein Abschlusskreis von allen Jupfis zusammen über den ganzen Zeltplatz.

Bericht von den Jupfis Tim B., Max, Sven & Johannes

Stammeswochenende 2013 - Auf den Spuren des Gründers

Bei unserem diesjährigen Hüttenwochenende vom 22.02.- 24.02. in Mönchröden erwartete uns Freitagabend ein hoher Überraschungsgast. Anlässlich seines 156. Geburtstags stattete uns Robert Baden-Powell, Lord of Gilwell – kurz BP (sprich [bipi]) – der Gründer der Pfadfinder höchstpersönlich einen Besuch ab und lud uns zu einer Geschichtsstunde auf seinen Spuren ein.

Samstag lernten wir in Kleingruppen mehr über BPs Leben und die Anfänge der Pfadfinderbewegung. Beim Fährtenlesen, Knotenbinden und Wettzeltaufbau erhielten wir die Gelegenheit unsere pfadfinderischen Fertigkeiten unter Beweis zu stellen. Am späten Nachmittag kamen alle zusammen zum bunten Nachmittag mit Pfadfinderliedern und Theaterstücke zu Geschichten und Episoden aus BPs Leben. Die herrlich kreativen Requisiten und Kostüme waren im Laufe des Tages entstanden. Im Anschluss gab es dem Engländer BP zu Ehren ein Festmahl, das alle Vorurteile gegenüber der britischen Küche widerlegte, gefolgt von einem gemütlichen Abend.

Sonntagmorgen kamen die Eltern zum stimmungsvollen Abschlussgottesdienst. Zu diesem Anlass haben wir uns besonders gefreut, unsere Tanja als neue Jupfileiterin ernennen zu können. Beim gemeinsamem Mittagessen wurde die Siegergruppe der BP-Rallye vom Vortag bekannt gegeben und durfte als erstes ihre Aufräumaufgabe wählen. Danach war das Wochenende trotz fröhlichem Ausklang und Abschlusskreis im Schnee wie immer viel zu schnell vorbei. Wir freuen uns aufs nächste Jahr!

Bericht von Valerie

26. – 28. Oktober 2012: Verschneites Leiter-Wochenende in Rothmannsthal

Am Freitagnachmittag ging es los zu unserem diesjährigen Leiterwochenende in eine der Hütten in Rothmannsthal. Und im Gegensatz zu unserem (fast) reinen Spaß-Wochenende mit Leitern und Rovern im Juni, sollte (zusätzlich zum Spaß) diesmal auch was Inhaltliches auf dem Programm stehen.

Da sich unsere Leiterrunde momentan in einem Umbildungsprozess befindet (unter anderem haben wir zwei neue Schnupper-Leiter), war das Wochenende dem Thema „Kennenlernen und Einstieg ins/Basics des Leiterseins“ gewidmet. So wurde viel im Team gearbeitet, beispielsweise bei unserem Kochduell am Samstagabend, wo aus den vorhandenen Zutaten ein Viergänge-Menü gezaubert werden sollte (und auch wurde). Des Weiteren gab es auch eine Einheit zum Thema „Rechtliches in der Jugendarbeit“.

Da es in der Nacht auf Samstag von uns unbemerkt richtig geschneit hatte, hatten wir für unseren nachmittäglichen Spaziergang eine wunderschön verschneite Kulisse. Diese kleine Wanderung war in mehrere Abschnitte unterteilt, die verschiedenen Fragestellungen gewidmet waren und die einem ins Bewusstsein rufen sollten, was man am Pfadfindersein schätzt, was man vermitteln will usw.

Am Abend zogen wir dann erneut mit Fackeln los, um den anderen die Orte auf dem Zeltplatz zu zeigen, an die man besondere Erinnerungen hat, und um anschließend eigene Ziele für die Leitertätigkeit in der näheren Zukunft zu formulieren.

Die freie Zeit, die es natürlich auch gab, verbrachten wir u.a. mit Liederraten und die Mädels mit Nägellackieren (was die Jungs manchmal zum Kopfschütteln brachte).

Insgesamt war es ein sehr schönes und entspanntes Wochenende.

Bericht von Astrid

 

Caledonia – Treffen der Clans

… so hieß unser diesjähriges Sommerlager. Das Besondere daran: Das erste Mal seit zehn Jahren fand wieder ein Bezirkslager statt, d.h. es kamen vom 4. bis 11. August 2012 ca. 250 Pfadfinder in Pfünz (bei Eichstätt) zusammen, um gemeinsam ein großes Zeltlager zu verbringen. Oder sollte ich statt „Pfadfinder“ lieber „Schotten“ sagen???

Wie vielleicht aus dem Motto des Lagers ersichtlich ist, handelte es sich diesmal um ein Schottenlager – und die einzelnen Stämme waren die verschiedenen Clans aus dem Reich Caledonia (z.B. MacArony aus Bonifaz oder Mc Denna of Lohe aus Tennenlohe), die von ihrem Häuptling Scott MacGreg zusammengerufen worden waren, um gemeinsam der drohenden Gefahr zu trotzen: Ein großer Drache kam immer näher und hinterließ eine Spur der Verwüstung hinter sich.

Und so wurde das Lager befestigt (Lagerbauten inklusive eines Katapults), die Kampfkünste verbessert und körperlichen Kräfte und die Ausdauer trainiert, der Umgang mit Pfeil und Bogen geübt, zwischendurch im Schwimmbad entspannt (Erholung muss auch sein), um sich so auf die Auseinandersetzung mit dem Drachen vorzubereiten.

Schließlich zogen die tapferen Schotten los, um sich auf die Suche nach den magischen Gegenständen zu machen, mit denen man den Drachen bezwingen kann. Dabei mussten sie sich mit Druiden, Gnomen, einarmigen (aber schwer verliebten) Soldatinnen, redebedürftigen Bauern und so manch anderem Fabelwesen auseinandersetzen, um Hinweise zu erhalten, wo sie nach Feenstaub & Co. zu suchen hatten. Doch mit vereinten Kräften wurde auch diese Aufgabe bravourös gemeistert.

Zum Glück gerade noch rechtzeitig, denn der Drache war zu diesem Zeitpunkt schon ganz nah – und so kam es noch an diesem Abend zum finalen Kampf: Der Versuch, den Drachen mit magischen Kräften zu zähmen, misslang leider, so dass wir ihn letztlich töten mussten.

Nachdem wir Caledonia mit vereinten Kräften erfolgreich verteidigt hatten, kam für die Clans der Zeitpunkt, wieder in ihre Heimat zurückzukehren: Mit vielen neuen Erfahrungen und Freundschaften im Gepäck mussten wir Lebewohl sagen – in der Hoffnung, sich bald wieder zu sehen, und zwar nicht erst wieder, wenn Caledonia in großer Gefahr schwebt.

Bericht von Astrid

 

Rover-Leiter-Wochenende am Altmühlsee vom 8. - 10. Juni 2012

Im Juni waren wir mit unseren Rovern, Leitern und Stöps, unserem Matwart, Küchenchef, Kassenwart und Zuständigen für die Mitgliederverwaltung, für ein entspanntes Wochenende am Altmühlsee. Unser Programm bestand bei dem tollen Wetter im Wesentlichen aus Entspannen und ab und zu Nahrungsaufnahme :)

Ein Gruppenfoto haben wir natürlich auch gemacht:

 

Bericht von Astrid

Stammes-Wochenende "Mensch ärgere Dich nicht!" in Rothmannsthal

Das diesjährige (2012) Stammes-Wochenende stand unter dem Motto „Mensch ärgere Dich nicht!“. Nach leckeren Pizzabrötchen zum Abendessen wurden am Freitagabend noch alle Teilnehmer in acht Kleingruppen eingeteilt. Die mitgebrachten Spiele konnten dann noch vor dem Zubettgehen ausgetestet werden.

Am nächsten Tag stand ein Riesen-Mensch-ärgere-Dich-nicht auf dem Programm. Die Spieler der einzelnen Teams waren selbst die Spielfiguren auf einem großen Spielbrett. Verfeinert wurde das bekannte Spiel durch zusätzliche Action-Felder, auf denen man sich, beispielsweise durch Pantomime oder ein gemeinsames Lied, ein zusätzliches Würfeln verdienen konnte.

Für den Abend sollten die Kleingruppen auch noch Sketche vorbereiten. Damit es nicht zu einfach wird, gab es dazu bestimmte Vorgaben: einen Ort, eine Zahl (72), eine Farbe und ein bestimmter Satz („Ich will diesen Teppich nicht kaufen!“). All diese kreativen Meisterwerke hatten ihre Uraufführung an unserem bunten Abend, der mit ein paar Spielen ausklang.

Das Highlight des Sonntags war der Gottesdienst, zu dem auch die Eltern und Geschwister eingeladen waren, und der unter dem Motto „Nachricht von Gott“ stand. Nach dem gemeinsamen Mittagessen und Putzen der Hütte war das Wochenende auch schon wieder vorbei. Ich freu mich schon jetzt aufs nächste Mal!

Bericht von Astrid

 

 

SommerLagerLuxemburg 2011

Nach ziemlich genau zwei Jahren Planung ging es Ende August 2011 schließlich mit dem ganzen Stamm auf ins Stammeslager nach Luxemburg. Den Bericht dazu gibt es dieses Mal als Gedicht, gereimt am Ende des Lagers von unseren kreativen Jupfimädels Lene und Gugy.

SoLaLux 2011

 

Mit dem Bus kamen wir an,
der hielt sich nicht besonders ran.
Wir brauchten 8 Stunden,
das Essen danach ließen wir uns munden.

Die Zelte schlugen wir gleich auf,
zum Glück ging dabei keiner drauf.
Diese räumten wir sofort ein,
bei den Wös sahs schon aus wie Schwein.

Die Nacht war eisekalt,
deshalb gingen wir zum Pinkeln nicht in den Wald.
Drum mussten wir nach oben laufen
und danach richtig dolle schnaufen.

Am morgen ließen die Leiter verlauten:
Wir machen heute Lagerbauten.
In Gruppen teilten wir uns ein,
dass war ein Jubeln und ein Schrein.
Am Nachmittag filtzten wir mit Anne-Maries Mutter,
danach gabs gutes Kuchenfutter.

Am Mittwoch fuhren wir nach Luxemburg Stadt,
danach waren wir alle ganz schön platt.

Am Donnerstag war die Luxempiade angesagt,
der Name war dafür ganz schön gewagt.
Trotzdem hat es Spaß gemacht
und wir haben alle viel gelacht.

Der Freitag war der Stufentag,
den jeder von uns mag.
Wös und Pfadis sind gehikt,
die Rover haben das gelikt.
Wir Jupfis sind shoppen gegangen,
danach haben wir abgehangen.
Das Frühstück war echt genial,
denn wir hatten große Auswahl.
Am abend gab es Nudeln mit Schinken,
dagegen konnte jedes andere Essen nur abstinken.

Am Sonntag waren wir in den Minen,
da gab es sogar Schienen.
Wir wurden super toll geführt,
danach waren wir sehr gerührt.
Zug und Bus fielen aus
und deshalb kamen wir zu spät nach Haus.
Das Essen war supertoll,
danach waren wir alle voll

Das Schwimmbad war am Montag dran,
da hielten wir uns alle ran,
die Sachen schnell zu packen,
doch einige vergaßen ihre Jacken.
Am Abend war es richtig kalt,
trotzdem gingen wir in den Wald,
um CDs finden,
die mussten sie vorher an Bäume binden.

Gestern war erst mal ausschlafen dran,
beim Kochen hielten wir uns ran.
Das Essen war super lecker,
das schmeckte selbst dem kleinsten Frecker.
Die Jury war sehr streng,
die Entscheidung aber eng.
Gewonnen hat das Hauptgericht,
denn das war ein wahres Gedicht.
In der Nacht hat es sehr gewütet,
trotzdem waren wir gut behütet.

Am Mittag gings dann munter weiter
mit Geländespielen froh und heiter.

Und morgen geht es leider schon nach Haus
und nun ist das Gedicht endlich aus.

 

Rover-Leiter-Wochenende 2011 - In der Ruhe liegt die Kraft!

Das war das Motto unseres diesjährigen Rover-Leiter-WochenendesRoLeiWoE_Pfnz_2 auf dem Osterberg. Nach dem letzten RoLeiWoE mit viel inhaltlicher Arbeit, stand diesmal ein Wochenende mit Zelten, Lagerfeuer, Grillen und viel Zeit zum Entspannen auf dem Plan. So ging es Freitag nach Arbeit, Uni oder Schule zusammen nach Pfünz auf den Diözesanzeltplatz der Diözese Eichstätt. Nach dem Aufstellen der zwei Jurten gab es dann auch schon einen leckeren Reis-Gemüse-Eintopf ala „Risotto“. Am Samstag stand dann die Auswahl zwischen aktivem Wandern oder Relaxen am Kratzmühlsee. Alle entschieden sich, auch aufgrund des heißen Wetters für den Ausflug zum See. Entkräftet vom Durchschwimmen des Sees oder vom vielen Nichtstun hatten dann auch alle ordentlich Hunger und so fanden der Nudelsalat, das Fleisch und die Kartoffeln vom Grill am Abend schnell hungrige Abnehmer. Am Sonntag hieß es dann schon wieder abbauen und nach dem Mittagsessen beim Restaurant zum goldenen M in Greding wieder erholt die Heimreise Richtung Erlangen anzutreten. Im nächsten Jahr wollen wir dann versuchen, viel Entspannung mit etwas inhaltlicher Arbeit zu kombinieren.

Bericht von Flip

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Märchenstunde - Stammeswochenende 2011 in Mönchröden

Es war einmal ein Stammeswochenende, an dem die Pfadfinder IMG_5565aus Sankt Bonifaz im Jahre 2011 auszogen, um die magische Welt der Märchen zu erkunden. Im Jugendhaus am Weinberg in Mönchröden einem Ortsteil von Rödenthal bei Coburg ging es dann am Freitagabend nach einer kleinen Rotkäppchenaufführung gleich mit einem Ratespiel zu verschiedenen Märchen los. Am Samstagvormittag haben wir dann zusammen den Film „Verwünscht“ angeschaut, in dem eine Zeichentrick-Prinzessin von einer bösen Hexe in die wirkliche Welt gezaubert wird. Das war dann auch gleich die Einführung in die Aufgabe für den Nachmittag. Dabei sollten in altersgemischten Kleingruppen bekannte Märchen in die heutige Zeit übertragen werden. Neben dem Umschreiben der Geschichte konnten auch Kostüme gebastelt und die Schauspieler passend geschminkt werden. Nach vielen Proben und Vorbereitungen IMG_5646am Nachmittag, gab es dann am Abend nach dem leckeren Schlaraffenland-Abendessen eine große Aufführung der vier Märchen. Präsentiert wurde eine moderne Fassung von Dornröschen mit heldenhaftem Ritter, Rapunzel, die in einem Hochhaus wohnt, Hänsel und Gretel ausgesetzt in der Großstadt und Aschenputtel hatte einen glamourösen Auftritt vor der Topmodel-Jury. IMG_5913Am Sonntagmorgen gab es dann nach einigen Jahren Pausen wieder die Möglichkeit für die Eltern nicht nur zum Abholen zu kommen, sondern auch mit uns Gottesdienst zu feiern und zu Mittag zu essen. Danach haben wir noch mit Hilfe der Eltern in Windeseile aufgeräumt und dann die Kutschen für die Rückfahrt angespannt. So ging ein kreatives Wochenende mit viel Spaß und Fantasie zu Ende.

 

Bericht von Flip

 

 

Rover-Leiter-Wochenende 2010 in Gräfensteinberg

Ein spannendesRoLeiWoE_2 Wochenende zu den Themen Kinderrechte, FairTrade und der Zukunft des Stammes erwartete die Rover und Leiter von St. Bonifaz im Oktober 2010 in Gräfensteinberg. Nach einer staubedingt etwas längeren Anreise begann das Wochenende am Freitagabend mit Sandwiches und einer intensiven Ankommensrunde und einer kleinen spirituellen Einheit. Der Samstagvormittag stand dann ganz im Fokus der Zukunft der Rover und Leiter, sowohl im Privaten als auch der Rolle und Aufgabe im Stamm. Den Einstieg in das Thema Kinderrechte, welches auch das Thema der Jahresaktion der DPSG 2010 war, gab es dann noch vor den Baguettes zum Mittagessen. Die Teilnehmer sollten eine für sie schlüssige Sammlung von Kinderrechten erstellen, die dann mit der Kinderrechtscharta der UN verglichen wurde. Nachdem das Wetter am Nachmittag leider zu schlecht für eine ausgedehnte Wanderung war, gab es nur einen längeren Spaziergang rund um Gräfensteinberg. Danach sind wir zusammen noch das Thema FairTrade vor allem im Bezug auf Schokolade angegangen. So sollte in Kleingruppen abgeschätzt werden, wie sich der Verkaufspreis einer konventionellen Schokoladentafel auf die Stationen der Herstellung und des Verkaufs verteilt und dann jeweils mit 100 1-Cent-Münzen auf verschiedenen Karten visualisiert werden. Die Ergebnisse wurden danach noch verglichen und diskutiert und deRoLeiWoE_1r Beschluss gefasst, auf Stammesaktionen in Zukunft verstärkt FairTrade-Produkte zu kaufen, vor allem bei Kaffee und Schokolade. Der Abend klang dann nach dem gemeinsamen Wrap-Essen und einer Fackelwanderung mit Anne-Maries Leiterversprechen gemütlich aus. Am Sonntag stand dann noch die Reflexion, das Aufräumen und die Heimfahrt nach Erlangen an. Damit ging ein interessantes und lustiges Rover-Leiter-Wochenende 2010 zu Ende.

Bericht von Flip

 

Sommerlager 2010 in Schweinach

Im August war es wieder soweit, unser jährliches Stammessommerlager stand an, und so machte der ganze Stamm sich nach Schweinbach in der Nähe von Höchstadt auf. Allerdings sind wir in diesem Jahr nicht wie sonst mit dem Zug, sondern mit Fahrrad zum Lagerplatz gefahren. Die 30 teils recht bergigen Kilometer bis zum Lagerplatz bewältigten aber alle ohne Probleme. In Schweinbach erwartete uns dann am Anfang der Woche erstmal sehr gutes Wetter, ab Mitte der Woche allerdings wurde es dann immer nasser von oben. Unsere Biertische hatten wir dieses Jahr bewusst zu Hause gelassen und deshalb am Anfang des Lagers zusammen eine große überdachte Sitzkonstruktion gebaut, so konnten wir uns bei regen immerhin gemütlich unterstellen 5und spielen. Ein Capture-the-Flag-Spiel (zu deutsch Flaggenjagd) hat uns gleich mehrere Nachmittage lang in einem Waldstück in der Nähe beschäftigt und bei aller Begeisterung dann auch zu mehreren kleineren Blessuren, wie einer geprellten Rippe, geführt. Der traditionelle Besuch im Freibad musste aufgrund des Wetters in einen Hallenbadbesuch umgewandelt werden, dort hatten wir dann unter anderem im von uns gekaperten Whirlpool trotzdem großen (Bade-)Spaß. Ein weiterer wichtiger Bestandteil waren wie immer die Stufentage, an denen die Rover nach Bamberg geradelt sind und die Jupfis eine Baumsitzgelegenheit gebaut haben. Die Pfadis haben gegrillt und die Wölflinge Wikingerschach gespielt und eine CD-Schnitzeljagd im Wald gemacht. Viel zu schnell war die Woche dann auch schon wieder zu Ende, und es hieß die Zelte und unsere Lagerbauten wieder abzubauen, unsere Drahtesel zu satteln und uns wieder Richtung Erlangen aufzumachen.

Bericht von Flip

 

 

Leinen Los! - Stammeswochenende 2010 in Callenberg

"Leinen Los!" hieß im Februar 2010 das Motto unseres alljährlichen Hüttenwochenendes das im Piraten-Pfadfinderzentrum Callenberg bei Coburg stattfand. Das Wochenende begann am Freitagabend mit dem großen Säbelkampf zwischen den berüchtigten Piratenkapitänen Kroko und Flip, aus dem Kapitän Flip zwar als Sieger hervorgehen konnte aber vom besiegten Kapitän Kroko das Versteck seines Schatzes nicht erfahren konnte. So mussten die Grüpplinge am Samstag dann, in kleine Schiffscrews aufgeteilt, versuchen die ehemaligen Mitglieder von Kapitän Krokos Crew zu überzeugen ihnen ihre Teile der Schatzkarte zu überlassen, um dann mit der Karte den gut versteckten Schatz zu finden. Die Crews mussten so unter anderem lernen mit Kanonen zu schießen, mit dem Säbel zu kämpfen, Kartenspiele in der Hafenkneipe zu gewinnen, auch unter schwierigen Bedingungen zu navigieren und mit Fahnen Nachrichten zu übermitteln. Am Ende des Tages waren dann fast alles Kartenteile gefunden und die Karte wieder zusammengesetzt. So konnten sich dann alle Crews zusammen aufmachen den gut verborgenen Schatz zu finden. Nach einer längeren Suche auf der nächtlichen Pirateninsel wurde dann auch der Schatz entdeckt und während des abendlichen Festmahls unter den Piraten aufgeteilt. Am Ende standen so viele bestens ausgebildete kleine und große Piraten die in Callenberg gemeinsam ein spannendes Wochenende verbracht haben.

Bericht von Flip

 

 

 

Rover-Leiter-Wochenende 2009 in Schweinbach

Jedes Jahr gibt es bei uns neben dem Zeltlager im Sommer und dem Hüttenwochenende im Winter, die jeweils für den ganzen Stamm stattfinden auch noch ein Wochenende im Herbst, nur für die "Großen" im Stamm. Da wir 2009 seit vielen Jahren erstmals wieder eine aktive Roverstufe im Stamm haben, gab es dann im Herbst auch gleich ein gemeinsames Wochenende in Schweinbach, 20 Kilometer in Richtung Höchstadt gelegen. An diesem Wochenende gab es neben verschiedenen Spielen zum Besseren Kennenlernen der anderen Rover und Leiter eine große inhaltliche Einheit über unseren Verband, die DPSG (Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg) und die zwei anderen anerkannten Pfadfinderverbände in Deutschland, den BdP (Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder) und den VCP (Verein christlicher Pfadfinder). In dieser Einheit sollten die Teilnehmer in drei Kleingruppen jeweils Quizfragen zu einem der Verbände erarbeiten. Diese Fragen waren dann die Grundlage für ein spannendes Quizduell zwischen den Kleingruppen am Samstagabend. Spät am Samstagabend gab es dann noch einen Nacht-Fackel-Spaziergang rund um das Pfadfinderheim. An diesem Wochenende haben wir uns so gegenseitig, unseren Verband und andere Pfadfinderverbände besser kennengelernt und zusammen viel Spaß gehabt.

Bericht von Flip

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Depesche 09 - Diözesanlager 2009 in Rothmannsthal

In den Sommerferien 2009 gab es kein normales Stammeszeltlager, sondern stattdessen nach zehn Jahren wieder ein großes diözesanweites Zeltlager in der ersten Ferienwoche mit über 800 Teilnehmern auf dem Diözesanzeltplatz in Rothmannsthal, in der Nähe von Bamberg. Das Lager stand unter dem Motto "Depesche 09" und so drehte sich alles irgendwie um Agenten und Aufträge für die Stufen, Bezirke oder die ganze Diözese. Der Lagerplatz war in Bezirksdörfer eingeteilt, in denen jeweils die Stämme der vier Bezirke ihre Zelte aufgebaut hatten und in denen dann während des Lagers gemeinsam gelebt, geschlafen und gekocht wurde. In den acht Tagen wurde den teilnehmenden Grüpplingen und Leitern einiges an Programm geboten. So gab es zu Beginn der Woche einen Markt der Möglichkeiten, an dem verschiedenste Workshops passend zum Motto angeboten wurden. An zwei weiteren Tagen wurde das Programm jeweils in den Altersstufen bzw. in den Bezirken organisiert und durchgeführt. Am letzten Tag gab es dann noch ein diözesanweites Western-Geländespiel in dem die Gruppen Gold erspielen mussten, ohne es sich von herumziehenden Räubern wieder abnehmen zu lassen. Während der Woche gab es ansonsten noch drei Großveranstaltungen, die mit allen Teilnehmern jeweils im extra errichteten Zirkuszelt mit Bühne und Lichttechnik stattfanden. Darunter ein Pfadfindergottesdienst und die Auf- und Abtaktveranstaltungen. Insgesamt war es eine sehr ereignisreiche, manchmal auch etwas chaotische aber immer sehr lustige Woche für alle Kinder und Leiter.

Bericht von Flip

 

Just Scouts! - Unser Sommerlager 2007 auf dem Lindersberg

"Ein ganz klassisches Lager…" - dies war der Ausgangsgedanke des Planungsteams unseres Sommerlagers. So waren schnell einige Punkte gefunden, die einfach dazugehören: angefangen bei den Lagerbauten (mehrere überdachte Sitzmöglichkeiten, Hochkochstelle, Volleyballnetz…), über Karte, Kompass und dem dazugehörigen Geländespiel bis hin zur Olympiade waren viele für Pfadfinderlager typische Aktionen geboten. Aber natürlich sorgten auch besinnlichere Programmpunkte wie den gemeinsamen Übertritt aller Stufen bei Fackellicht und dem Lagergottesdienst ums Feuer herum dafür, dass die Stimmung trotz des regnerischen Wetters die ganze Woche über so klasse war!

Bericht von Daniel

 

 

100 Jahre Pfadfinden - Ringlager vom 06.-08.07.2007

Rund um den Globus feiern die Pfadfinder den 100. Geburtstag ihrer Bewegung. Natürlich waren auch die neun Erlanger Stämme des Ringes deutscher Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände mit von der Party und bauten ein stattliches Zeltlager auf dem Festplatz an der Hartmannstraße auf. Kinder und Jugendliche waren eingeladen, ein bisschen Lagerfeuerromantik zu genießen und überhaupt die bunte Welt der Pfadfinder in der Natur beim Spielen und Basteln näher kennen zu lernen - was durchaus sehr gut bei den Gästen ankam. Ein gewisser Lord Robert Baden-Powell of Gilwell brachte die Sache einst ins Rollen. Im August 1907 führte der Adlige in England das erste Pfadfinderlager durch. Was damals mit 20 Jungen begann, entwickelte sich stetig und ist inzwischen zu einer weltweiten Bewegung geworden, die über 35 Millionen Pfadfinderinnen und Pfadfinder umfasst. Alle zusammen feierten sie jenen 100. Geburtstag unter dem Motto "Eine Welt - Ein Versprechen

Bericht aus den Erlanger Nachrichten

 

 

Wir schreiben das Jahr 2057… ... - Unser Stammeswochenende vom 2007

Im Jahr 2007 feiern die Pfadfinder weltweit ein großes Jubiläum. Vor hundert Jahren veranstaltete Lord Baden Powell mit 20 Jugendlichen das erste Lager auf Brownsea Island: Die Geburtsstunde der Weltpfadfinderbewegung war da! Auch unser Stammesjahr steht natürlich unter dem Eindruck dieses großen Ereignisses. So betrachteten wir die Sache mal anders herum: mit der Vergangenheit werden wir uns im Laufe des Jahres sicher noch öfter beschäftigen, aber was ist mit der Zukunft? Wie sieht der Pfadfinder der Zukunft aus? Wie gestaltet sich dann unser Leben und welche Wünsche habe ich für die Zukunft? Wie wird die Welt aussehen und was kann ich tun, um sie zu bewahren? Unter anderem diesen Fragen stellten wir uns am Stammeswochenende in stufenspezifischen Programmen. Aber natürlich wurde auch für Spiel, Spaß und Überraschung gesorgt und eine Hausrallye, eine Schnitzeljagd sowie eine große Spaceparty am Samstagabend sorgten für Abwechslung. Nach einem Wortgottesdienst und einem gemeinsamen Mittagessen mit den Eltern unserer Kids machten wir uns dann am Sonntag auf, wieder ins Jahr 2007 zu gelangen.

Bericht von Daniel

 

 

Unser Leiterwochenende vom 2006 in Schweinbach

An diesem Wochenende hat es sich die Leiterrunde von St. Bonifaz zum Ziel gemacht, ein Spiel zu konzipieren, das individuell eingesetzt und in allen Stufen des Stammes gespielt werden kann! Darüber hinaus wollten wir es uns auch einfach mal ein Wochenende so richtig gut gehen lassen und ohne viel Aufwand gemütliche und gesellige Stunden miteinander verbringen. Letzteres hat auf jeden Fall geklappt. Nicht zuletzt die kulinarischen Feinheiten haben uns die Anwesenheit versüßt… Stichwort: Sushi und Mega- Schnuck!!! Die weitere Planung des Spiels haben wir dann -nachdem wir eine Grundidee entwickelt hatten- zum Projekt der Leiterrunde erklärt und werden uns in den nächsten Monaten intensiv mit diesem Thema beschäftigen.

Bericht von Daniel

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Planlos - Unser Sommerlager 2006 in Ingolstadt

Planlos - In 7 Tagen um die Welt: In dieser Woche hatten wir uns vorgenommen durch 4 verschiedene Kontinente zu reisen und obwohl das Wetter so manche Kapriolen schlug, hatten wir das Vergnügen von Europa aus nach Asien, Amerika und Afrika reisen zu können! Am ersten Tag befanden wir uns noch in Deutschland und beschäftigten uns nach dem Aufbau in einem Quiz mit der DPSG. Der Dienstag verriet schon beim Frühstück sein Motto: English Breakfast mit Ei, Würstchen, Speck, Pilzen, Bohnen und Porrage… Ehe wir uns abends abenteuerliche Geschichten von Baden Powell anhörten, verrichteten wir noch verschiedene Bauten und so konnte man auf unserem Lagerplatz bald einen Tassenbaum und ein Geschirrregal bewundern. Die Weiterreise nach Schottland musste wegen Regen abgesagt werden. Weiter ging es am Mittwoch nach Japan, wo verschiedene Stationen zur dortigen Kultur und Lebensart bearbeitet wurden, wie z.B. Origami basteln, Karate oder Kalligraphie. Eine Nacht später ging es weiter nach Amerika, wo besonders das Mittagessen (Burger und Spezi!) begeisterte. Vorher haben wir jedoch noch indianischen Kopfschmuck und Taschen aus echtem Leder gebastelt. Am Freitag reisten wir dann kurzfristig zurück nach Ingolstadt zu einem Stadtspiel. Einen Tag später erwachten wir in Afrika und bastelten Rasseln… jetzt fehlte nur noch die passende Gesichtsbemalung und dann tönte ein lautes "Obikassi, obikassi, sol!" über den Lagerplatz: die Sonne sollte in einem Tanz beschworen werden, zu bleiben. 7 Tage, 6 Nächte und 4 Kontinente später kamen wir dann sonntags schließlich wieder mit interessanten Eindrücken und lustigen Erfahrungen in Erlangen an!!!

Bericht von Daniel

 

 

Sinnlos - Unser Stammeswochenende 2006 in Fornbach

"Das sinnloseste Wochenende, das wir je erlebt haben." stand auf der Einladung, aber trotzdem sollte es nicht "ohne Sinn" sein. Wem das zu kompliziert war, der musste einfach mit auf unser Stammeswochenende nach Fornbach ins verschneite Oberfranken fahren, um mit eigenen Augen zu sehen, was hier los war. Oder auch nicht. Denn das mit den eigenen Augen war gar nicht so selbstverständlich. Sinnlos bedeutete nämlich, dass jeder von uns einen anderen Sinn verloren hatte und mit dieser Behinderung am Wochenende zurecht kommen musste. Auch die Mahlzeiten konnten wir nur mit Einschränkungen genießen, denn einmal waren wir taubstumm (was sogar recht angenehm war), ein anderes Mal fehlte jedem etwas anderes, so dass wir nur im Team unser Essen verputzen konnten. Der Taubstumme sorgt dafür, dass der Blinde immer genug auf dem Teller hat und füttert gleichzeitig den Armlosen. Und das Abendessen am Samstag haben wir in fast völliger Dunkelheit zu uns genommen. Am Ende des Wochenendes wußten wir viel besser zu schätzen, was wir an unseren Sinnen haben. Und hoffentlich denken wir noch daran, wenn wir das nächste Mal einen Menschen treffen, der wirklich eine Behinderung hat.

 

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